Interview mit Sales-Manager von Vekoma, größter Achterbahnhersteller der Niederlande

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Hier mal wieder ein tolles Interview von Kollege Hans und mir für alle Nerd-Freunde der Achterbahn-Szene:

Würde Stefan Holtman mit uns in die Limit im Heide-Park einsteigen? Diese Frage beantwortet der Sales Manager von Vekoma ganz entspannt: Er würde überall einsteigen, aber natürlich waren die Zeiten des sogenannten „Suspended Looping Coaster“, kurz „SLC“, noch ein bisschen anders. Damals verkaufte Vekoma hauptsächlich Angebote aus dem Katalog mit einem festen Grundriss und eher rütteligen Übergängen. Jeder der mal Limit, Condor oder Blue Tornado gefahren ist, weiß wovon da die Rede ist – blaue Ohren sind noch das geringste Problem. Mittlerweile sieht sich der niederländische Hersteller in einem ganz anderen Segment. Dafür hat Vekoma ein völlig neues System entwickelt, das sanfte Übergänge garantiert und Vekoma auf die Pole Position luxuriöser Anlagen katapultieren soll.

Das Fahrerlebnis sei das eine, aber die Qualität von Vekoma das andere, sagt Holtman. Denn, die Bahnen von Vekoma aus den 90ern fahren schließlich heute immer noch, wohingegen einige andere Hersteller bereits nach 10 Jahren die Segel streichen müssen. Die hohe Qualität ist für Vekoma Segen und Fluch zugleich – denn während noch 500 alte Anlagen stehen, fallen die neuen, sehr sanften Anlagen, unter der Masse an „Rüttelkisten“ auch sehr wenig auf. In Deutschland baut Vekoma derzeit u.a. Fly für das Phantasialand und eine Doppelanlage für Tripsdrill – wir können also hoffentlich schon bald diese neue Ära von Vekoma hierzulande in vollen Zügen genießen.

Hier geht’s zum Interview:

PC025 - Stefan Holtman

(diesen Beitrag wurde zuerst auf blog.coaster.de veröffentlicht)

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